Das Postamt meines Misstrauens, neue Folge

Treue Textblog-Leser erinnern sich vielleicht: Am 27. Dezember habe ich am Postamt meines Misstrauens bei einem etwas goofyhaft auftretenden Postler (gibt es überhaupt andere?) einen Nachsendeauftrag platziert. War nicht ganz leicht, die Damen und Herren hinter den Schaltern befinden sich ja manchmal nicht so wirklich auf der Höhe der Zeit – aber ich hab´s geschafft. Kostenpunkt für ein halbes Jahr Nachsenden durch die Post damals: gigantisch, rund 160 Euro.

Inzwischen hat sich gezeigt, was ohnehin zu erwarten war: Die Sache funktioniert nicht. Laufend trudeln Schriftstücke an der alten Adresse ein. Doch bleiben wir fair – vermutlich liegt das nicht an den Menschen im Postamt meines Misstrauens, sondern an anderen Postlern in irgend einer Verteilungszentrale. Und natürlich am Briefträger. Warum der, wenn schon die Sortierautomaten den Nachsendeauftrag negieren, das deutlich am früheren Postkasten angebrachte Namensschild mit der zusätzlichen Aufschrift „Nachsendeauftrag“ nicht lesen kann oder will und die Briefe trotzdem einwirft: mir schleierhaft.

Post eben. Die größtmögliche Anhäufung von Nachlässigen, Bequemen und Unfreundlichen unter einem Unternehmensdach. Naja, ich will jetzt nicht ungerecht sein, es gibt natürlich auch noch die ÖBB.

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