Gunner Ashley

Mir gefällt so etwas ja irgendwie. Ashley Cole, britischer Fußballprofi in Diensten von Chelsea, hat allem Anschein nach in einer Trainingspause in der Umkleidekabine einem Angestellten des Vereins tatsächlich mit dem Luftdruckgewehr eine aufgebrannt.

Dem Mann ist zum Glück nichts Ernstes passiert, Cole hat wohl nicht besonders superb gezielt. Die ganze Angelegenheit liegt informationsmäßig natürlich ein wenig im dichten Londoner Nebel verborgen, aber es dürfte so gewesen sein, wie es eben war. Der Club sagt dazu halbwegs wortkarg: Wir haben den Vorfall untersucht und entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Fragen wirft das schon auf. Warum in aller Welt nimmt ein Fußballer zum Training ein Gewehr mit in die Umkleidekabine? Sind die Sitten, die dort herrschen, so rau? Die Mitspieler so ruppig? Ist der Trainer so aggressiv?

Und wenn die Chelsea-Führung sagt, Maßnahmen wurden ergriffen – was genau heißt das jetzt? Entwaffnet man Cole oder schickt man ihn auf den Schießstand, damit er besseres Zielen lernt? Stattet man seine Mannschaftskollegen auch mit Schusswaffen aus, wegen der Chancengleichheit? Warnt man die Verteidiger anderer Mannschaften künftig vor? Was, wenn Chelsea wieder einmal einen Elfmeter zugesprochen bekommt und der Trainer sagt zu Cole: Du schießt! 

Außerdem, ganz grundsätzlich: Wäre der Mann vielleicht bei Arsenal, einem anderen Londoner Hauptstadtclub, besser aufgehoben? Immerhin trägt dieser den schmückenden Beinamen „The Gunners“…

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