Der Teufel steckt in der Tastatur

Für das Wirtschaftsmagazin „Format“ schreibe ich gerade an einer Geschichte über Rohstoff-Anlagemöglichkeiten, vor allem Gold. Für einen wie mich eine schwierige Sache – nicht etwa, weil ich von der Finanzwelt nur enden wollende Ahnung habe, das kann man sich alles anrecherchieren.

Aber „Gold“ liegt phonetisch verdächtig nahe an „Golf“. Und weil ich ziemlich zeitgleich auch drei Stories für „Golf aktuell“, eines der auflagenstärksten Golfmagazine Deutschlands, abliefern muss, kann das haptisch und psychisch in der Hektik schon einmal ein bissl ein Problem werden.

Haben Sie schon einmal registriert, wo die beiden Buchstaben „d“ und „f“ auf einer Computer-Tastatur liegen? Sie sitzen ja gerade vor einem Bildschirm, schauen Sie doch einfach mal kurz runter…

Eben. Teuflisch, sage ich Ihnen. Bin schreiberisch ungefähr in der Mitte der Format-Geschichte und habe, nur zur Sicherheit, einmal die Ersetzen-Funktion von Word laufen lassen. Neun Ausbesserungen! Da passe ich eh schon auf wie ein Haftlmacher, und dann tippe ich neunmal „Golf“, wo ich „Gold“ haben wollte.

Ich sollte wahrscheinlich lieber über Diamanten und Stabhochspringen schreiben.

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