Wien, wieder da

Gestern Wien, Taxi, unterwegs zum Wifo. Haben´s ka Adress?, fragt der Taxler, weil ihm „Arsenal 20“ nicht genügt. Das ist eine Adresse, sage ich. Issas ned, sagt der Taxler. Jetzt weiß ich aus Erfahrung, dass Wiener Kellner, Taxifahrer, Straßenbahnschaffner und so weiter nicht unnötig kooperativ sind, freundlich sowieso nicht, also: Ich lasse die Diskussion lieber, zeige dem Mann stattdessen einfach Route und Ziel als roten Punkt auf einer iPhone-Karte, das müsste reichen.

Tut es nicht. Wie heißt die Straße da links auf dem Weg zum Arsenal?, will er wissen. Erkläre ihm, dass ich a) keine Ahnung habe und b) der Fahrgast bin, nicht der Fahrer, dass er sich darum also c) schon selbst kümmern muss. Das kommt nicht so gut, er bleibt für den Rest der Fahrt stumm. Aber er bringt mich ans Ziel, sogar ein paar Minuten zu früh für den Recherche-Termin.

Am Nachmittag dann der freundliche Asiate: Pürroro aachtik. Das ist natürlich unverständlich. Für Sie sowieso, weil Ihnen die Information fehlt, dass ich am Schwedenplatz vor dem Fastfood-Stand „Crazy Noodles“ stand. Also war mir zumindest klar, dass es sich um eine Preisangabe für das „Red Curry Chicken“ handeln musste, immerhin (gemeint war: fünf Euro achtzig).

Aah, Wien. Ich bin wirklich wieder da.

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