Ich, Sponsor

Man könnte es natürlich auch Deppensteuer nennen, aber ich tendiere doch eher zu: unfreiwillige Sponsorship.

Gestern verpasste ich auf der Pyhrnautobahn nördlich von Graz die Abfahrt Übelbach, selber schuld. Nur: einfach bei der nächsten Abfahrt runter und auf der anderen Seite zurück funktioniert nicht gut. Denn auf den folgenden zehn Kilometern lässt sich die Autobahn nicht verlassen, dann kommt der noch einmal knapp zehn Kilometer lange Gleinalmtunnel, und selbstverständlich hat die Asfinag davor keine Umkehrmöglichkeit eingerichtet. Warum auch, das wäre ja glatt Service am Autofahrer und soweit will man wohl nicht gehen.

Man muss durch den Tunnel durch – und am anderen Ende Maut zahlen. Dann kann man die Autobahn verlassen, drüben wieder auffahren und durch den Berg zurück – natürlich wieder gegen Maut. Ja, da lässt sich halt nichts machen, grinst die freundliche Dame im Kassahäuschen. Bin sichtlich nicht der erste, dem das passiert ist.

Immerhin 15 Euro kostet der Spaß, aber ich unterstützte die unverfrorene Abzocke der Asfinag ja eh gern. Die haben es ohnehin so schwer, weil sie nicht gerade als die beliebteste Firma des Landes gelten. Woher das bloß kommt?

Außerdem brauchen sie die Kohle. Immerhin muss man ja, wie neuerdings überall nachzulesen ist, die Inserate des Bundeskanzlers bezahlen – und Faymann ist bei seinen arrangierten öffentlichen Auftritten eher nicht von der zurückhaltenden Sorte.

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