Von Kleinen und Großen

Ich muss das einfach loswerden.

Besonders oft ärgere ich mich ja nicht so sehr über alle Maßen, dass ich mich in Dinge einmischen würde, die mich nichts angehen – und außerdem gar nicht so wichtig sind. Diesmal aber möchte ich am liebsten hingehen und dem Herrn Gludovatz, neuer starker Mann (was vielleicht in die falsche Richtung weist, denn Eier kann der einfach keine haben) bei Sturm Graz, erklären, dass…

Man muss sich die zwei Männer eigentlich nur nebeneinander vorstellen, um zu sehen, was Sache ist. Da steht dann auf der einen Seite einmal Franco Foda, Meistermacher, Erfolgstrainer ohne Fehl und Tadel. Ein intelligenter Mensch, der über Jahre hinweg personelle Aderlässe der von ihm trainierten Fußballmannschaft vergessen und sie vergangenes Jahr trotzdem zum Meister gemacht hat. Ein ausgezeichneter Kicker, respektable Person, besonnener Formulierer, erfolgreicher Fußballprofi. Ein Fachmann, ein Vorbild.

Und auf der anderen Seite steht Paul Gludovatz, der in den vergangenen 30 Jahren in Österreichs Fußball halt auch irgendwie da war.

Dass einer wie der durch ein seltsames Schicksal in die Lage versetzt wurde, einen wie Foda zu entlassen, ist so etwas ähnliches wie ein Treppenwitz. Dass er nun verbal auch noch nachtritt: So ähnlich muss es wohl sein, wenn ganz tief unten ein kläffender Pudel hinauf zum hoch über ihm kreisenden Adler japst.

Als Grazer darf ich sagen: Die großen Tage des SK Sturm sind vorbei, man wird sich wohl wieder in die kleine Welt des Lokarivalen GAK einleben müssen. Da passt Gludovatz eh super hin, der wird sich dort wohlfühlen.

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