Redakteure to go

Ganz kurz nur, weil mir heute in der U-Bahn-Station am Wiener Schwedenplatz auffiel, wie der Kurier-Chefredakteur samt Konterfei für sein Blatt wirbt. Ich beschreibe das nicht, sondern zeige Ihnen am besten einfach ein Foto.

Mir geht´s um den Slogan: „Redakteure to go“.

Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Ob das eine besonders glückliche Wortwahl für ein Medium ist, das vor gar nicht allzu langer Zeit erst 25 oder 30 Journalisten (so genau weiß ich das gar nicht mehr) in Bausch und Bogen aus Einsparungsgründen vor die Tür gesetzt hat?

Das kriegt dann nämlich irgendwie schon so etwas eindeutig Zweideutiges. Wäre ich als Redakteur damals betroffen gewesen – ich würde mich ja jetzt fast ein klein wenig verspottet fühlen.

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Ein Gedanke zu “Redakteure to go

  1. sie würden sich "fast" "ein wenig" verspottet fühlen? also ich halte das für eine der größten verarschungsaktionen der kollegInnen in der redaktion, die je geplant wurde – und ich hab schon so einiges erlebt.

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