So still die Nacht

Keine Weihnachtsgeschichte diesmal, obwohl jene aus dem Vorjahr gut besucht war, also: viel gelesen. Bitte verstehen Sie, dass ich diesen ganzen Rummel um den Heiligen Abend nicht noch um ein weiteres überzuckertes, kitschiges Schoko-Bonbon vermehren möchte, das Sie sich an Ihren imaginären Christbaum hängen können. Seine Äste haben ziemlich sicher eh schon schwer genug zu tragen.

Aber selbstverständlich möchte ich Ihnen etwas schenken, eine Kleinigkeit nur: Die meiner Meinung nach schönste aller Versionen von „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Sie beweist zwei Dinge. Erstens, dass die englische Sprache sich für Lyrik wunderbar eignet – viel mehr, als das brutale Deutsche. Dieses Lied klingt auf Englisch einfach um Lichtjahre poetischer. Klicken Sie bitte hierher, um sich „Silent Night“ auf YouTube anzuhören.

Und zweitens, aber das habe ich an dieser Stelle ohnehin schon Dutzende Male behauptet: Königin Sinéad kann alles so singen, wie es sonst niemand singen kann. Sogar die doch ein wenig rosarot daher kommenden Jungs der irischen Band „Westlife“ in vollem Plüsch können da nichts daran ändern. Besonders gefällt mir die Stelle bei „…redeeming grace…“, an der Sinéad sich ein wenig versingt, aber trotzdem noch den Rhythmus rettet.

Ich wünsche Ihnen heute am 24. Dezember das, was Sie sich selbst auch wünschen. Aber vor allem wünsche ich Ihnen eine wirklich stille und schöne heilige Nacht.

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