Das gute Leben

Neuerdings ist das Leben an Freitagen ab und an gut zu mir. Zum Beispiel vor einer Woche schon, und nun gleich noch einmal. Heute lebe ich den Traum-Klassiker aller, die der Miniminderheit schreibender Menschen angehören, und arbeite im Kaffeehaus.

Bin ich in Graz, ist mir das Café Ritter immer wieder einmal Büro. Bin ich in Wien, frequentiere ich so ziemlich alles, wo der Kaffee italienisch und das Wlan halbwegs delivering ist, wie wir Möchtegern-Kosmopoliten so gerne auf Neudeutsch sagen. Die Sache hat was, du sitzt vor deinem MacBook, was anderes kommt mir ja hardwareseitig nicht ins Haus, tippst vor dich hin, schmökerst ein bissl hier in einem Magazin, dort in einer Tageszeitung, per Handy kannst du alle möglichen Aktivitäten abwickeln, Zwitschern, Facebooken und so weiter geht auch, wunderbar.

Heute Café Ritter. Ich erledigte die Ausstattung einer Golfrevue-Geschichte, sie wird demnächst erscheinen. Happy Birthday! auf diesem Weg noch einmal nach Frauenthal, wo man dieser Tage den 25er des Golfclubs feiert, den ich recht schätze und über dessen Jubiläum ich zu berichten hatte. Und dazu arbeitete ich an
einer FORMAT-Story, die nächste Woche kommen wird und zu der zwei Kollegen und ich gerade Stück um Stück zusammentragen. Wir sprachen dazu mit vielen spannenden Menschen und es ist ein rechtes Vergnügen, das zwischen Cappuccino und Kaffehaustönen in das Gerät zu tippen.

Und aber nun hey, Blog-Leser und -innen! (Na, liebe Frau Fisch, die Sie sich so gerne echauffieren und dann harmlose Antwort-Kommentare durch Löschen zensurieren, die nicht Ihrer persönlichen Meinung entsprechen – dafür aber Beschimpfungen wie „ignoranter Sexist“ sehr wohl online lassen? War das jetzt nicht super gegendert? Tu ich extra für Sie, weil ich in Sachen Feminismus hyperaufgeregten Menschen immer gerne eine kleine Freude mache.)

Also hey, liebe Blog-Leser und -innen! Ratet, was ich als nächstes mache:

Runter auf die Straße laufen, 50 Meter ums Eck biegen und in das feine Wasser des superkühlen kleinen Margarethenbades springen, das sich in meiner direkten Nachbarschaft befindet. Zehn, 15 oder 20 Längen im Studentenbadbecken abziehen, dann in der Sonne trocknen, wieder heim und weiterschreiben.

So mag ich das Journi-Dasein. Nächste Woche sitze ich dann eh wieder am Wiener Redaktionsschreibtisch.

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