Pauli goes to war

Endlich ein Lichtblick in dieser großen Hitze. Und es ist der kühle Paul Scharner, der mein Herz erfreut. Unser großartigster Fußballer aller Zeiten, der das selbst vermutlich so sieht und sein Spiel tatsächlich spielt wie kein anderer, hat angekündigt, in Betracht zu ziehen, Schluss zu machen. Zumindest lese ich das auf format.at.

Na, wenn das nicht good news ist!

Ich meine, er würde uns natürlich fehlen. Keine durchgeknallten Statements mehr, keine Selbstüberschätzung auf und neben dem Rasen, keine sinnentleerten roten Karten wie damals im Match Belgien gegen Österreich

Es wird langweiliger werden, ist Pauli nicht mehr aktiv – zweifellos. Aber das Spiel der jeweiligen Mannschaften dürfte ohne seine Anwesenheit profitieren. Man kann das anhand des österreichischen Nationalteams empirisch überprüfen: Seit Scharner dort
nicht mehr für Eigenartiges sorgt, läuft der Laden plötzlich rund, geht es fußballerisch tatsächlich bergauf. Der einzige, mit dem Scharner sich im Umfeld der rotweißroten Auswahl prächtig verstanden zu haben scheint, war wohl Ex-Teamchef Constantini. Das wundert mich jetzt ehrlich gesagt gar nicht so sehr. Die waren irgendwie two of a kind, die zwei.

Doch noch ist leider nix fix. Scharner hat – nun, da der HSV auf die Dienste des (doch, ja, durchaus) ein wenig kuriosen Österreichers verzichten möchte – laut format.at angekündigt, sich wehren zu wollen. Er habe mehrere Optionen, sagt Scharner: mit der Hamburger U23 zu trainieren etwa. Oder „Krieg zu führen“. Hm. Zweiteres hätte natürlich einen gewissen Unterhaltungswert. Ich bin mir nicht sicher, ob wir auf diese Show wirklich verzichten wollen sollen.

Aber Scharners dritte Möglichkeit scheint mir dann doch zu verlockend: aufhören. Dann wären wir den Mann und seine enervierenden, selbstverliebten, weinerlichen öffentlichen Auftritte nämlich endlich los. Das scheint mir eine gute Sache zu sein. Ich unterstütze daher Paul Scharner hiermit bei seinem Bestreben, aufzuhören:

Ein voll mutiger Entschluss, Pauli. Zieh das durch! Unbedingt. Du kannst es schaffen. Danke!

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