Update

Überfällige Updates zu vergangenen Blogposts und überhaupt.

Erstens: Ich irre mich manchmal wirklich gerne. Hier der Link zum Textblog-Beitrag, in dem ich schrieb, dass Fußball-Teamchef Marcel Koller uns nicht erhalten bleiben würde. Nebenan ein Screenshot mit der Presseaussendung des ÖFB von heute Nachmittag. So wirklich interessiert mich Fußball ja nicht. Aber ich mag diesen lässigen Schweizer, der kompetent, freundlich und professionell zu sein scheint. Hab ich ohnehin schon einmal erzählt: Für eine FORMAT-Geschichte hatte ich vor einiger Zeit einmal ein längeres Telefonat mit Koller und kann sagen: ein cooler Mensch. Gut, dass er bei uns bleibt.
Zweitens: Thema Wiener Flughafen. Nach dem seinerzeitigen Blogpost hat mich der ehemalige Journalisten-Kollege, der nun beim Wiener Airport PR und mehr macht, sofort angerufen, sogar aus seinem Urlaub. Vorbildliche Pressearbeit, das. Er sagte, man sei bestürzt über so einen Vorfall, wo man doch jedes Jahr Millionen für die Schulung der Mitarbeiter ausgebe, damit genau so etwas nicht passiert. Er entschuldigte sich für die Sache (obwohl er persönlich ja gar nichts dafür kann), bat mich um das Foto des Mitarbeiters, welches mir vorliegt – und versprach, man werde mit dem Mann ein ernsthaftes Gespräch führen. Gehört habe ich danach nichts mehr von der Sache, aber ich nehme einmal an, so wird es wohl auch geschehen sein. Beschwerdemanagement des Wiener Flughafens jedenfalls: 1A. Das muss auch einmal gesagt werden.
Und drittens:
…finden angesagte Revolutionen ja selten statt, also kam es auch nicht zum erwarteten Shitstorm nach diesem Blogpost. Vielleicht liegt es auch daran, dass dem Textblog viel weniger Menschen aus der PR folgen, als ich dachte. Vielleicht hat man mich beim PR-Verband aber auch kurzerhand exkommuniziert und spricht dort gar nicht mehr mit mir. Aber höchstwahrscheinlich habe ich mich wohl einfach zu wichtig genommen und den Beitrag hat kaum jemand gelesen.
Viertens: Sehr wohl einen kleinen Shitstorm ausgelöst hat hingegen dieser Beitrag und mein ihm zu Grunde liegendes Posting in einem anderen Blog, zu dem Sie kommen, indem Sie hier klicken. Ich bin dort in den Kommentaren unter dem Blogpost ganz schön in der Luft zerrissen worden, einigermaßen unflätig sogar. Erkennbar von eher nicht so qualifizierten Menschen, was die Sache aushaltbar macht. Auf einen der besonders bösartigen Kommentare habe ich übrigens geantwortet, und zwar halbwegs höflich, aber das hat Bloggerin Fisch gelöscht, während sie die Beschimpfungen online ließ. Es gibt halt Kolleginnen (um diesmal ausnahmsweise ganz sauber zu gendern), die den Journalismus bestenfalls semiprofessionell betreiben und es mit der Ausgewogenheit nicht so genau nehmen. Auch recht.
Fünftens: Ich schulde Ihnen schon längst einmal ein grundsätzliches Feedback, damit Sie wissen, in welcher Gesellschaft Sie sich hier befinden und wie groß sie ist. Lassen Sie es mich offen, ehrlich und gerade heraus sagen: Der Textblog erscheint ein wenig unter Ausschluss der Öffentlichkeit, zumindest für die Größenordnungen, wie sie im Internet gelten. Im Schnitt lesen hier pro Monat rund 2.000 Besucher mit. Zugriffsrekord gab es vergangenen September mit exakt 3.430 Besuchen von Lesern.

Ist schon ein bissl Klaus & Friends halt, das hier,
sagte erst kürzlich eine Freundin zu mir und meinte es nett. Das ist auch völlig in Ordnung. Manchmal teile ich hier ja Stimmungen, die man an sich besser für sich behält – vor allem, wenn man so ein Weichei wie ich ist. Da ist es daher dann ganz gut, wenn nicht die halbe Welt mitliest. Reicht eh, wenn das die NSA tut. Zugriffe übrigens im Monat Oktober 2013 bis zu dieser Sekunde, nur damit Sie ein superaktuelles Update haben: 2.443. Zugriffe aus Amerika (NSA?) diesen Oktober: 232.
Dass es hier so wenig Kommentare gibt, erstaunt mich selbst. Den Grund dafür: kenne ich nicht. Denn auf Facebook wird eh halbwegs fleißig zum Textblog-Content gepostet und auch ein wenig diskutiert, was mich total freut. Ich würde Sie alle ja gerne dazu animieren, mir hier in Kommentarform auch ein wenig über Ihre Ansichten zu erzählen. Aber offensichtlich wollen Sie nicht so recht. Jedenfalls, sollten Sie Ihre Meinung ändern: Bitte fühlen Sie sich frei uns tippen Sie los!
Sechstens möchte ich Sie auch noch auf eine kleine Neuerung aufmerksam machen, falls Sie das nicht ohnehin schon bemerkt haben. Alle Blogposts sind seit einer Woche inhaltlich nach Sektionen geordnet. Sie finden diese „Sections“ rechts oben, gleich neben dem jeweils aktuellsten Posting. Klicken Sie dort also zum Beispiel einfach „Ireland“ an, wenn Sie ausschließlich Blogposts lesen wollen, in denen meine Lieblingsinsel vorkommt. Und so weiter.
Danke, dass gerade Sie hier so oft zu Besuch sind und einer jener 2.443, die in diesem Monat vorbei schauten. Ich seh Sie hier wirklich gern!
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