trend.

Standard-Fragen an mich in den vergangenen Wochen:

Was ist los mit deinem Job? Bist du den jetzt los? Suchst du was Neues? Wirst du arbeitslos? Wie isndasjetzt mit dem Format eigentlich? Wird das Format eingestellt oder der trend? Was denn wie denn wo denn jetzt?

Und so weiter. Also:

Mit Jahreswechsel wurden das bisherige FORMAT und der bisherige trend zu einem Magazin verschmolzen, das sich „trend.“ nennt. Mit Punkt hinten dran. trend mit Punkt erscheint ab 22. Jänner wöchentlich am Freitag, also wie bisher das FORMAT. Jede vierte Woche, also einmal im Monat, gibt es eine erweiterte Premium-Version mit einem Schwerpunktthema. Der Verlag sagt, auf diese Weise bekommt jeder Leser jetzt mehr als bisher, sowohl die alten FORMAT- wie auch die alten trend-Leser. Die Redaktionen beider Magazine wurden zu einer zusammengelegt. Wir sind jetzt alle trend.-Redakteure. Ich habe allerdings ein paar neue – und in der Summe ziemlich nette – Kollegen und Innen bekommen.

Ich mache im Prinzip beim trend. fast genau das, was ich bis Jahresende 2015 beim FORMAT gemacht habe: Ich schreibe über Wirtschaft und Politik, ein bissl mehr über Wirtschaft vielleicht und ein bissl weniger über Politik, aber das wird sich einschleifen. Ich betreue im trend. künftig auch zwei Standards: die Außenpolitik-Seite am Ende des Heftes, wobei wir das Thema wie bisher schon über eine Art internationale Terminvorschau abhandeln wollen. Und die Branchenseite für Kommunikation. Die bisher im FORMAT unter meiner Fuchtel abgehandelte Branchenseite „Management & Karriere“ gibt es so nicht mehr.

So sieht es also aus.

Das Tolle für mich, einerseits: Der trend (noch ohne Punkt damals) war mir – und vielen anderen auch, von denen ich das weiß – seit Studienzeiten immer die Benchmark, wie Magazine gemacht gehören. Werde ich es einmal zu etwas gebracht haben im Leben, sagte ich mir früher vor, werde ich behaupten können, ich schreibe oder habe für den trend geschrieben. Gut Ding braucht Weile, aber jetzt bin ich im zarten Alter von 50 nach viel Hin und Her doch noch trend.-Redakteur geworden. Ein wenig ohne mein gröberes Zutun zwar, aber das ist ja egal. Und den Punkt hinten dran nehme ich nonchalant in Kauf, das ist halt so. Außerdem fein, andererseits: Wie bereits beim FORMAT bin ich auf eigenen Wunsch nicht angestellt, ich bin ja beruflich so ein bissl der Freiheitsliebende, also der Form nach freier Journalist. Ich glaube fast, ich bin das gewollteste EPU, das man sich nur überhaupt vorstellen kann, schon freie Dinestverträge machen mich von Ausnahmefällen abgesehen ein bissl unrund in Sachen Einengungsfeeling. Aber das ändert sich vielleicht wieder, ich bin ja noch jung.

Das gibt mir neben dem trend.-Redakteurstum jedenfalls ein wenig Spielraum für Anderes: Ich schreibe nebenher zum Beispiel regelmäßig für verschiedene Golfmedien, für das Kulinarik- und Lifestyle-Magazin „Falstaff“, die Kommunikationsbranchen-Wochenzeitung „Horizont“ und ab Februar auch für das Magazin „Bestseller“. Und ich schreibe sonst noch so einiges, was eben so anfällt. Also nein, ich bin meinen Job nicht los. Im Gegenteil. Aber danke der vielen Nachfrage.

Sie können hier übrigens eine Leseprobe des neuen trend. anklicken, eine Art preview of things to come. Das erste reguläre Heft erscheint dann wie gesagt am 22. und das erste Premium-Heft am 29. Jänner. Super-Layouter Gottfried Moritz hat ein modernes, in manchen Nuancen durchaus zart-wildes Design in die Welt gesetzt, und die Jungs aus dem FORMAT-trend-Layout, das jetzt natürlich einheitlich das trend.-Layout ist, setzen es recht super um. Viel Vergnügen beim Lesen ab nächstem Freitag!

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