Wenn morgen heute ist

Man hört ja manchmal etwas, nickt dazu, macht sich vielleicht ein wenig Sorgen und denkt, das wird aber hoffentlich so eh nie kommen und morgen, morgen, das ist noch so weit weg. Da gibt es etwa einen Satz, den habe ich x-mal gehört, weil ich schon oft in Konzerten dieses Mannes war. Gestern Abend oben auf den Grazer Kasematten nach langer Zeit wieder,

Konstantin Wecker, „Vaterland“: „… und schon morgen kann des wieder passieren“.

Jetzt ist es plötzlich tatsächlich soweit und niemand hätte sich gedacht, dass es wirklich dazu kommen könnte. Aber auf keinen Fall, auf keinen Fall, auf keinen Fall, dürfen Sie am 4. Dezember Norbert Hofer wählen. Sie dürfen auch nicht einfach nicht wählen. Sie müssen, Sie müssen, Sie müssen Alexander van der Bellen wählen.

Denn sonst ist ab 5. Dezember morgen auf einmal heute und das meiste kann wieder passieren. Der möglicherweise einzige ehrliche Satz Hofers im Wahlkampf war vielleicht der, als er ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher sagte, sie werde sich noch wundern, was alles möglich sein wird. Nehmen Sie das als dunkle Drohung, als diabolische Ankündigung.

Bitte wählen Sie daher am 4. Dezember Alexander van der Bellen.

P.S. Ich muss noch was loswerden: Wecker, so wie er jetzt ist und was er jetzt singt und tut, ist der beste und wichtigste Wecker ever.

Copyright Aufmacherbild: Maximilian Lottmann

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