writing factory

Manche sitzen vor einem weißen Blatt Papier und es will sich einfach nichts Gedankliches einstellen, dass man darauf ablegen könnte.

Weiß der Teufel warum, aber mir geht es nicht so. Ich halte es vielmehr mit denen, die davon überzeugt sind: Du gehst auf die Straße, siehst etwas, irgend etwas, zum Beispiel wie ein Hund an eine Laterne pisst, wie eine Vogelfeder zu Boden fällt, wie ein Sonnenstrahl ein Fenster trifft und so weiter, und dann weißt du dazu eine Geschichte zu erzählen. Gute Journalisten, die ihre Sache ernst nehmen, so heißt es, können aus allem eine Story machen, wahrhaftig, unterhaltsam und informativ. Und gute Storyteller Marke Hemmingway oder Steinbeck oder Auster oder Irving und so weiter haben ohnehin ständig etwas zu erzählen.

Kurz – es gibt eh immer was zu schreiben.

Ist man, so wie ich, nicht der unumschränkte Journalisten-Star, sondern nur einer von vielen aus den Reihen hinten an der Peripherie, die das draufhaben, was man eben draufhaben muss, aber nicht mehr, dann verdient man seine Brötchen mit dem journalistischen Schreiben nicht so wirklich auf die leichte und lässige Art. Die Chancen, wo schreiben zu dürfen, sind heutzutage stark eingeschränkt, Chefredakteure verschließen ihre Herzen blumigen Geschichten immer gnadenloser, die in Schönheit erzählt werden wollen. Stattdessen herrscht das Kurze, Knackige und Halbwahre vor, das billig Hergestellte, unter dessen Knute die journalistischen Schreiber der zweiten, dritten oder noch weiter hinten liegenden Linie heute eben leben müssen.

Das Gute ist jedoch: Wer handwerklich gut zu schreiben weiß, der kann der Wirtschaft ganz ordentlich unter die Arme greifen, und professionelle Kommunikatoren in Unternehmen wissen das meist sehr zu schätzen.

„Corporate Writing“ nennt sich das.

Ja, ich mache auch immer wieder Corporate Writing.

Neuerdings gibt es dazu sogar eine eigene Website, und auf die möchte ich Sie hier verweisen – ganz uneigennützig, ganz ohne Hintergedanken, ganz in eigener Sache. Klicken Sie hier, bitte! Sie sind auch herzlich eingeladen, sich den Link zu notieren und jederzeit wieder vorbei zu schauen!

Und jetzt noch schnell ein Wort zur fallenden Vogelfeder, zu der sich selbstverständlich eine gute Geschichte erzählen lässt: Glauben Sie mir das nicht? Denken Sie, nur zum Beispiel, an den formidablen Film „Forrest Gump“ und daran, wie er beginnt und endet. Eben.

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