Der Druck in der Kiste

Nicht was Sie jetzt womöglich denken, wenn Sie den Titel dieses Blogposts lesen. Es geht hier nicht um Leistungsvermögen beim Beischlaf und wie man mit dem Druck zurecht kommt.

„Es ist gewaltig Druck in der Kiste“, das sagte vielmehr der ehemalige Politiker und nunmehrige unternehmerische Tausendsassa Matthias Strolz zu mir, als ich ihn für das Magazin „Werte mit Zukunft“ interviewte, das heute der Tageszeitung „Der Standard“ beiliegt. Und er meinte damit, dass die Pandemie und alles rundherum uns in den vergangenen eineinhalb Jahren ganz schön viel abverlangt hat, das nun abgearbeitet werden will – mental, ökonomisch, gesellschaftlich und so weiter.

Ich rede ja immer sehr gerne mit Strolz. Das war schon so, als er noch der vornehm hyperventilierende Politiker war, der die Neos gegründet hatte, während ich hauptberuflich für das sanft entschlafene Nachrichtenmagazin „Format“ über Innenpolitik schrieb. Und nun, da mir als freier Journalist auch mehr thematische Freiheiten zur Verfügung stehen und Strolz als Multiunternehmer vom Coach bis zum Verleger sich sowieso alles an Freiheit nimmt, was das bunte Leben halt so hergibt – nun spricht es sich mit ihm noch spannender. Kaufen Sie sich den Standard von heute und lesen Sie das Aufmacherinterview über alles, was im Leben wirklich zählt. Strolz schreibt übrigens gerade an seinem neuestem Buch, erzählte er mir, und zwar gemeinsam mit einem Baum. Mir ist zwar unklar, wie das gehen soll, aber man wird es beizeiten nachlesen können.

Das Magazin „Werte mit Zukunft“:

Einmal im Jahr entwerfen und schreiben der befreundete Journalist R und ich dieses Heft im Auftrag des Standard. Sein einer Teil dreht sich um den schnöden Mammon und wie man ihn nachhaltig vermehren kann – das handelt R ab, der zweifellos einer der wenigen erstklassigen Finanzjournalisten des Landes ist. Den anderen Teil bespiele ich, weil ich von uns beiden mehr der Schwafler bin – da geht es dann um schöngeistige, halbphilosophische und auch humanistische Werte. Kurz: um das, was die Seele erfreut.

Von der Story über das frisch in Mode kommende Aussteigen aus dem Alltag habe ich Ihnen hier im Blog an anderer Stelle ja bereits berichtet. Dazu finden Sie ein Geschichtlein, bei dem nicht wenige Menschen ins Hyperventilieren geraten, als wären Sie der frühere Strolz – ich selbst muss da auch ein bissl aufpassen: Es geht um den ewig gültigen Wert und die seltene Schönheit der Automobilmarke Jaguar. Jaguare, das sind ja Raubtiere, die sich auf unvergleichliche Weise um Kurven schleichen, auf Straßen ducken und in Verkehre springen. Man bemüht sich bei den Briten, die inzwischen bekannterweise Indern gehören, gerade, es herüber in die neue Zeit der Elektromobilität zu schaffen, und man wird sehen, wie das … Ich habe mich auch am Markt der stylischen Freizeit-Goodies umgesehen, weil die Pandemie uns ja allzu lang in Zwänge zwang und wir jetzt, wo wir wieder dürfen, auch so richtig können wollen. Lassen Sie mich in einem Satz zusammenfassen: Es gibt supercoole Dinge – von den traditionsreichen Airstream-Wohnwägen bis zu den ganz neuen Hydrofoils, mit denen Sie auf einem Board ohne Wind und dafür mit gut einem halben Meter Luftstand unsere heimischen Seen übergleiten können. Und so weiter. Auch einen Gartengriller um die schlanke Summe von 30.000 Euro plus habe ich gefunden. Sie dürften damit bei den meisten Grillpartys zwar overdressed antanzen, aber wenn man das mag und insgesamt eh overstressed ist, dann halt meine Güte.

Jedenfalls, und das will ich Ihnen eigentlich vermitteln: Kaufen Sie sich heute den Standard. Zahlreichst, bitte. Sie tragen damit zu ihrer eigenen Unterhaltung sowie indirekt zu meiner ökonomischen Blüte bei. Ich möchte mir ja irgendwann vielleicht auch einen eigenen Airstream leisten können. Und in dieser silbrigen Kiste dann übers Land ziehen, ohne zu heftigen finanziellen Druck verspüren zu müssen. Um noch einmal auf den Titel zurückzukommen.

Viel Spaß beim Lesen, vielleicht ist ja genau für Sie was dabei.

P.S. Und noch eine kleine Vorschau: Ich schreibe gerade an einer echten Herz-Story – über das Mondseeland nämlich, wo früher einmal in ihrer Jugend Muttern zu Hause war und nun ich des Sommers oft wohne. Lesen können Sie das am 12. Juni – und wo, das verrate ich Ihnen später einmal, aber jedenfalls rechtzeitig.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s